22. September 2017
Bei Schuppen, einem seborrhoischen Ekzem oder einer Pilzinfektion auf der Kopfhaut sollte auf die Verwendung eines geeigneten Shampoos geachtet werden.
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 14. September 2017
Um einer Windeldermatitis vorzubeugen ist es wichtig, die Windel mindestens alle vier Stunden zu wechseln.
 22. August 2017
Betroffene von Rosazea sollten die Auslöser meiden, um einer Verstärkung der Hautrötungen vorzubeugen. Zur Therapie gibt es Gels und Emulsionen.
Stethoskop
Aufbau der Haut
Die Haut besteht aus drei Schichten, die jeweils unterschiedliche Funktionen übernehmen.
Hautgesundheit

Aufbau der Haut

Die Haut fungiert als das größte Organ des Menschen wie eine Art Schützhülle für den menschlichen Organismus und ist überdies mit einer Vielzahl von Aufgaben betraut. Die Haut ist je nach Körperteil und Beanspruchung zwischen 1,5 und vier Millimetern dick (an den Fußsohlen beispielsweise dicker als in den Achselhöhlen) und besteht aus drei Schichten, die fest miteinander verbunden sind und unterschiedliche Funktionen erfüllen.

Aufbau der Haut: Oberhaut

Die Oberhaut und sogenannte Epidermis ist die sichtbare, äußere Schicht der Haut. Sie funktioniert wie eine Art Schutzwall gegen äußere Einflüsse wie beispielsweise die Sonneneinstrahlung, Schadstoffe und Krankheitserreger. Die Epidermis unterteilt sich ihrerseits in fünf verschiedene Schichten, die teilweise ineinander übergehen.

Die Oberhaut bildet sich in einer Art Kreislauf aus Neubildung und Abstoßung alle 30 Tage komplett neu durch die sogenannten hornbildenden Zellen, die Keratinozyten. Jeder Mensch verliert bis zu 14 Gramm dieser abgestorbenen Hornzellen am Tag. Die Keratinozyten werden in der untersten Schicht der Epidermis, der Basalzellschicht (Stratum basale) gebildet und wandern durch alle weiteren Schichten an die Oberfläche. Die Basalzellschicht enthält zudem Melanozyten, die beispielsweise die Bräunung der Haut verursachen, und Merkel-Zellen, die für einen Teil des Tastsinns verantwortlich sind.

Die zweite Schicht der Epidermis, die sogenannte Stachelzellschicht (Stratum spinosum), besteht aus netzartig verbundenen Keratinozyten und Langerhans-Zellen, die einen Teil des Immunsystems bilden. Darüber liegt die Körnerzellschicht (Stratum granulosum), in der die Verhornung der Zellen voranschreitet. Die vorletzte Schicht der Epidermis ist die Glanzschicht (Stratum lucidum), die sich nur an der Leistenhaut der Handinnenflächen und der Fußsohlen befindet und teilweise von außen erkennbar ist.

Die obere Schicht der Epidermis ist die Hornschicht (Stratum corneum). In dieser Schicht verklumpen die Keratinozyten und werden mit weiteren Hornsubstanzen abgestoßen. Bis zur Abstoßung dieser verhornten Zellen vergehen in etwa zwei Wochen. Bis dahin bildet die Schicht aus verhornten Zellen eine kaum wasserdurchdringliche Barriere und bietet somit Schutz vor Umwelteinflüssen.

Lederhaut

Die Lederhaut, sogenannte Dermis, ist für die Nährstoffversorgung der Epidermis zuständig. Sie besteht in ihrem Aufbau wiederum aus zwei Schichten, der Papillarschicht und der Netzschicht. Die Papillarschicht ragt zapfenförmig in die Epidermis hinein und ist mit Blutgefäßen durchzogen. Die Dermis verfügt überdies über Lymphgefäße, die zum körpereigenen Abwehrsystem zählen. Sie bestimmt das Aussehen und auch die Straffheit der Haut. Nägel, Haare und Drüsen haben in der Lederhaut ihre Wurzeln.

Unterhaut

Die untere Schicht der Haut, die Subcutis, besteht zum größten Teil aus Bindegewebe und Fettzellen. Damit übernimmt sie einerseits die Funktion des Kälteschutzes, andererseits ist sie ein wichtiger Energiespeicher. Die Subcutis ist unmittelbar an der Körperform des Menschen beteiligt, denn in der Unterhaut werden überschüssige Fettreserven gespeichert.

Sabrina Mandel

 22. September 2017
Bei Schuppen, einem seborrhoischen Ekzem oder einer Pilzinfektion auf der Kopfhaut sollte auf die Verwendung eines geeigneten Shampoos geachtet werden.
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Betroffene von Rosazea sollten die Auslöser meiden, um einer Verstärkung der Hautrötungen vorzubeugen. Zur Therapie gibt es Gels und Emulsionen.